Heute, 14:00 - 17:00 Uhr

«Tischlein, deck dich!»

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«Tischlein, deck dich!»

Sa, 28. August 2021 - 31. Dezember 2022 — 10:00 - 17:00 Uhr
Der persönliche Stellenwert von Essen unterliegt einem steten Wandel. Für frühere Generationen war Nahrung ein Mittel zum Stillen des Hungers. Heute ist der Überfluss für viele das grössere Übel als die Knappheit. Mit seiner neuen Sonderausstellung stellt das Schweizer Kindermuseum ein alltägliches Thema in den historischen Kontext. Welche Bedeutung hatte die Ernährung in früheren Generationen? Wie haben sich Bedürfnisse, Rituale und Gepflogenheiten rund ums Essen gewandelt?

Einkaufen, kochen und den Tisch decken

An der Seite der vier Kinderfiguren Albert (*1828), Klara (*1898), Stefan (*1968) und Naima (*2038) begeben sich die Besucher*innen auf eine spannende Zeitreise. Die kleinen und grossen Gäste können einkaufen, kochen und den Tisch decken. Ausgestellt sind Kaufläden, Spielküchen, Puppengeschirr sowie Kinderbücher.

Zum Einstieg ins Thema müssen die Besucher*innen Farbe bekennen: Was ist ihr Lieblingsessen? An einer Spielstation wird zudem gezeigt, was ein Mensch im Lauf seines Lebens alles isst. Beim Einkaufen im Self-Check-out stellen die Besucher*innen ihren Einkaufskorb zusammen und erfahren mehr über Herkunft, Produktion und Inhalt der ausgewählten Produkte. Beim Kochen in der Küche tauchen sie an einer Filmstation in den Küchenalltag der vier Kinderfiguren ein, und in einem Quiz können sie die Geräusche von Schweizer Küchenerfindungen erraten. Im Speisesaal laden die vier Kinderfiguren zu Tisch: An der gedeckten Tafel der jeweiligen Familie warten spannende Hörspiele.

Videoporträts aus der Welt der Küche

Von Bern bis an den Bodensee durften wir in den letzten Wochen spannende Persönlichkeiten rund ums Essen kennenlernen. In Filmporträts gewähren sie spannende Einblicke in ihren kulinarischen Alltag: Köchin Evelyne Tanner vom Restaurant Neue Blumenau, Food-Waste-Koch Mirko Burri von Mein Küchenchef, Kochbuchautorin Annemarie Wildeisen, Chef de Rang Ingolf Tschäppe aus dem Restaurant Kronenhalle sowie die Food-Bloggerin Caro Thaler vom Blog foodwerk.ch.



Weitere Angaben zur Ausstellung

Ich und mein Essen

Zu Beginn der Ausstellung stehen die Besucher*innen im Mittelpunkt. An einer Multimediastation geben sie Auskunft über ihre Essgewohnheiten. Die Antworten können sie mit denen anderer Besucher*innen vergleichen. Eine Spielstation zeigt, was ein Mensch im Lauf seines Lebens isst. Die vier Kinderfiguren treten ein erstes Mal in Erscheinung und präsentieren ein für ihre Zeit typisches Gericht.

Beim Einkauf

Die Besucher*innen erwartet eine bunte Einkaufswelt. An Self-Check-out-Stationen können Nahrungsmittel gescannt werden. Der Scanner liefert spannende Informationen rund um Herkunft, Produktion und Inhalt der Produkte. Ein Werbebildschirm zeigt den Wandel der Lebensmittelwerbung im Verlauf des 20. Jahrhunderts. Ausgestellt sind Kaufläden und Werbeartikel.

In der Küche

An einem inszenierten Kochherd berichten die vier Kinderfiguren in Kurzfilmen aus ihrem Küchenalltag. In einem Quiz lassen sich die Geräusche von Schweizer Küchenerfindungen erraten. Weiter können die Besucher*innen darüber rätseln, wofür die ausgestellten Küchenmaschinen überhaupt gebraucht werden. Auf der Küchenbank gibt es Kinderbücher rund um das Ausstellungsthema zu entdecken. Ausgestellt sind Spielküchen und Kochutensilien.

Am Tisch

An vier zeittypisch gedeckten Tischen begrüssen die Kinderfiguren die Besucher*innen und lassen sie in Hörspielen in die Atmosphäre eines Mittagessens im Kreis der jeweiligen Familie eintauchen. Ein weiterer Tisch kann nach Anleitung korrekt gedeckt werden, daneben lässt sich die Kunst des Servietten-Brechens üben. An einem letzten Tisch warten Filmporträts von spannenden Persönlichkeiten rund ums Essen. Ausgestellt sind Kinder- und Puppengeschirr, Servietten und Menükarten.

Zum Dessert

In der Museumscafeteria wird eine Auswahl aus der Bildreihe «Daily Bread» des kalifornischen Fotografen Gregg Segal gezeigt. Bekannte Schweizer Cartoonisten wie Max Spring, Silvan Wegmann oder Pfuschi steuern zudem Cartoons zum Thema bei.

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